Alle Teilnehmer der Mundart-Werkstatt

Wolfgang Diehl

Wolfgang Diehl

geb. 1940 in Landau, Sozialisation ausschließlich im Dialekt. Nach dem Studium Journalist, dann Studienrat und Schriftsteller. Veröffentlichte einen Roman, zwei Bände Erzählungen, sieben Lyrikbücher. Zahlreiche Veröffentlichungen zur pfälzischen Landeskunde, Volkskunde, Literatur- und Kunstgeschichte.

 

Anni Mathes

Anni Mathes

Geboren 1956 in Bludesch
Verheiratet, vier Kinder, drei Enkelkinder

Ausbildung zur Seminarleiterin für Märchenschreibseminare bei der Musiktherapeutin und Schriftstellerin Sonja von Eisenstein Passau/D 2002.
Eröffnung von „Anni´s Märchen-Werkstatt“ Juli 2003.
Fernstudienlehrgang Journalismus und Schriftstellerei an der Neuen Kunstschule in Zürich von 2001 bis 2006.
Seit 12 Jahren literarisch aktiv bei der Arbeitsgruppe Mundart von Literatur Vorarlberg.

Projekte:
Projektleiterin und Organisatorin der ersten, zweiten und dritten Internationalen Bludescher Mund Art Literatur Werkstatt Okt. 2005, Okt. 2007, Okt. 2009

Auszeichnung:
Anerkennungspreis für moderne Lyrik in Höfen an der Enz/D 2000  (Ludwig Schwarz-Preis)

 

Hans Walter Lorang

Hans Walter Lorang

„Mei Sprooch“  heißt das wohl bekannteste Lied von Hans Walter Lorang, der in Berus auf dem Saargau lebt, dort „wo eijentlich Lottringen schonn aanfängt“.
Anfang der 80er Jahre stellte der moselfränkische Mundartautor und -liedermacher zum ersten Mal einem größerem Publikum seine Lieder vor. Seitdem hat der «Chansonnier du Platt», wie man ihn in Lothringen nennt, sich über das Saarland hinaus einen Namen gemacht.
Seine Sprache ist das Moselfränkische, ein Sprache, die über Grenzen hinweg im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Lothringen, in Luxemburg und einem Teil Belgiens seit langer Zeit gesprochen wird. Eine Sprache, die in sich schon sehr viel Melodisches hat, die weiterleben soll ... “damit Mundart nicht mundtot wird."

 

Heidrun Eyermann

Heidrun Eyermann

Geboren 1960, lebt und arbeitet mit ihrer Familie auf einem Bauernhof in Obrigheim/Baden.

Mehrfache Preisträgerin bei Mundartwettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege Nordbaden, Veröffentlichungen in Anthologien, Auftritte bei Kurpfalzradio und im SWR Fernsehen.

 
Georg Fox

Georg Fox

Georg Fox kann auf zahlreiche Veröffentlichungen, literarische Preise und kulturelle Auszeichnungen blicken. Seine Texte erzählen von Begegnungen mit Menschen und seine genaue Beobachtungsgabe findet ihren Niederschlag in seiner Dichtung.
Fox hat sich neben der hochdeutschen Sprache eben auch der Mundart im Saarland verschrieben. Mehr als sechs Jahre konnte man ihn wöchentlich auf SR3-Saarlandwelle hören, wenn er „Òòmends schbääd“ seine saarländischen Nachtgedanken sprach. Hier vermittelte er mit der Sprache der kleinen Leute eine Stimmung, die ihm wichtig ist. „Am Ende eines Tages gehe ich auf eine Gedankenreise zu den Ideen, die mich am Tage nur flüchtig berührt haben. Ich zimmere mir ein Boot und segele davon!“ sagte er einmal selbst zu diesen vergnüglichen Erzählungen zum Ausklang eines Tages.
Georg Fox ist Mitbegründer der literarischen Autorenvereinigung „Bosener Gruppe“.
www.kunst-und-literatur.com

 

Manfred Pohlmann

Manfred Pohlmann

Manfred Pohlmann ist ein Folksänger/Liedermacher vom mittleren Mittelrhein.
Moselfränkisch (Sääner Platt) aufgewachsen, ging es musikalisch für Manfred Pohlmann zunächst Elsässisch los. Inspiriert und begeistert von seinem damaligen Idol Roger Siffer, sang er zunächst dessen Lieder nach. 1980 begann Pohlmann Lieder in seiner eigenen Mundart zu schreiben und zu singen und ist bis heute damit sehr erfolgreich. Mit Roger Siffer brachte er u.a. auch Kabarettprogramme auf die Bühne. In fast 40 Bühnenjahren (davon 28 Jahre als Profi) hat er mit verschiedenen Programmen und Formationen  über 2200 auch internationale Konzerte gegeben und über zwanzig Tonträger veröffentlicht. Pohlmann ist Mitglied der vielsprachigen deutsch-französischen Gruppe „Mannijo“.
www.manfred-pohlmann.de

 

Hermann Josef Settelmeyer

Hermann Josef Settelmeyer

Hermann Josef Settelmeyer, 1939 in Speyer geboren, ist in Bockenheim schon seit den achtziger Jahren als erfolgreicher Wettbewerbsteilnehmer geschätzt. Er wurde mehrfach als Dichter mit ersten Preisen ausgezeichnet. Aber auch als Komponist von etwa 200 selbstkomponierten Chorliedern ist Settelmeyer erfolgreich. In Bockenheim gewann er den Kompositionswettbewerb (bestes neues Weinlied).Vielfältige Veröffentlichungen und Radioauftritte, Mundartbeiträge für „Die Rheinpfalz“ und regelmäßige Pfälzer Abende machten ihn weit bekannt. Bei den Lesungen behält Hermann Josef  Settelmeyer die Zuhörer fest im Blick. Diese schätzen bei Settelmeyers Texten und Vortragsweise die heitere Grundstimmung dieses Pfälzer Autors.

 

Nicole Keilbach-Schmittel

Nicole Keilbach-Schmittel

Geboren am 8. Juli 1972 in Todtnau Schw., aufgewachsen in Zell-Atzenbach, Gärtnerlehre in Hausen i.W., Erzieherausbildung in Freiburg Brsg., Mutter von fünf Kindern. Nicole Keilbach-Schmittel lebt mit ihrer Familie in Zell-Gresgen, schreibt Gedichte, Geschichten, Lieder in alemannischer Mundart, unter anderem auch für Kinder. Sie besucht Kindergärten und Schulen mit ihren Werken. Preise beim G. Jung Wettbewerb für junge Mundartautoren 2003/2006. Teilnahme an der internationalen Mundartwerkstatt in Schopfheim 2009. Vertreten in der neuerschienenen Anthologie "i mag di, mog di, mig di". Alemannische Liebesgedichte, Drey-Verlagn.
Nicole Keilbach-Schmittel arbeitet derzeit an ihrem ersten eigenen Gedichtband. "Es ist mir wichtig, den Menschen mit meinen Werken entgegenzukommen, sie abzuholen und mitzunehmen auf die Reise durch dieses wundervolle Leben."

 

Ulrike Derndinger

Ulrike Derndinger

Ulrike Derndinger (Jahrgang 1977) ist in Kürzell im Ortenaukreis auf einem Bauernhof aufgewachsen. Sie hat in Freiburg im Breisgau katholische Theologie studiert und arbeitet heute als Redakteurin bei der Badischen Zeitung in Lahr im Schwarzwald, wo sie auch lebt. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Gerhard-Jung-Preises für junge Mundartautoren und hat in der Sparte Prosa bei zwei Mundartwettbewerben 2005 und 2010 von Südwestrundfunk, Muettersprochgsellschaft und Badische Zeitung einen ersten und einen dritten Preis gewonnen. Sie ist Autorin der wöchentlich erscheinenden alemannischen Dialektkolumne "Lueginsland" in der Badischen Zeitung, hat eine CD mit eigenen Texten besprochen und schreibt am liebsten über das scheinbar Unscheinbare des Alltags und - oft zu deren Leidwesen - über die eigene Mutter.

Ulrike Derndingers blog ruht zur Zeit, kann aber natürlich immer noch angeklickt werden unter www.badische-zeitung.de/alemannisch

 

Peter Eckert

Peter Eckert

• geboren in Niederbexbach (Saarpfalzkreis), aufgewachsen in Saarbrücken,
Wahlheimat (aus Liebe) Wadgassen-Differten (Kreis Saarlouis)
• schreibt in „Sabrigger Bladd“, seit 1993 öffentlich, „alltagsphilosophische Spaziergänge des gesunden Menschenverstandes unter Leuten und Menschen, zwischen Gott und der Welt, ernst, heiter, verhalten ironisch, melancholisch, nachdenklich, vernünftig, radikalromantisch oder schlicht unsinnig, kurz gesagt: wie das Leben, nur halt zum Lesen“.
• Goldener Schnawwel des Saarländischen Rundfunks (SR) 1993
•  weitere Spitzenplätze bei Wettbewerben (u.a. 1. Plätze 2001 Bockenheim, 2011 Dannstadt, 2001 SR)
• jüngstes Buch: Mundart-Asterix, „Die Sischel vun Gold“
• Mundart-Kolumne in der Saarbrücker Zeitung
• Mitgründer der Bosener Gruppe
• mit Edith Braun Aufruf zur Gründung des Mundartrings Saar e.V.,
dessen Vorstand er als Sprecher angehört
• seit 1995 fast 300 evangelische Andachten im SR, zeitweise auch in RPR (Angedacht)
• als ordinierter Prädikant seit 1998 u.a. regelmäßig Mundartgottesdienste

www.eckertpeter.de

 

Karin Ruppert

Karin Ruppert

geboren 1936 in Speyer, seither mit kurzer Unterbrechung der Studienjahre (Romanistik)da wohnhaft. Vier Kinder. Mitarbeit in der Kinderarztpraxis des Ehemannes, ehrenamtliches Engagement in Kirche und Kommunalpolitik (Natur- und Denkmalschutz, Kultur..)

Seit Kindheit literaturbegeistert. Geduldige, belastbare Leserin. Beim Zusammenbruch der "deutschen" Werte am Ende des zweiten Weltkriegs blieb der Begriff "Heimat" unbeschädigt. Dabei spielte die Wochenendbeilage der "Rheinpfalz", der maßgeblich vom damaligen Chefredakteur Wilhelm Dautermann initiierte "Pälzer Feierowend" mit Geschichten und Witzen eine Rolle. Erster Einstieg in eigene Mudartdichtung beim Wettbewerb der "Sonntag Aktuell" 1988 zum Thema Frühling" Seit 1989 regelmäßige Teilnahme an Mundartwettbewerben, zunächst in Dannstadt, ab 1997 auch in Bockenheim, dort 1998 "Wilhelm-Dautermann-Preis" für das Gedichtbüchlein "Lewensscheier". 2003 1. Preis für "Sonnett".

Wesentliche Ermutigungen und Impulse durch freundschaftliche Kontakte mit Susanne Faschon 1992 bis zu ihrem Tod 1995 und Artur Schütt, in dessen Anthologien auch hochdeutsche Beiträge erschienen sind.

In der Mundartlyrik gebundene Form mit Endreim häufig. Ab 2000 Mitgestaltung von Pfälzer Mundartgottesdiensten in der Speyerer Dreifaltigkeitskirche (Kerch uff Pälzisch). Neue Texte zu bekannten Kirchenliedmelodien und Übertragung von Bibeltexten ins Pfälzische. Zwei szenische Spiele "Familjetreffe" (Jakob und Esau) 2010 und "Hochzeit zu Kana" 2011.

 

 

Johanna Kastendieck

Johanna Kastendieck

Geboren 1946 in Ostfriesland und dort auch aufgewachsen. Mit der plattdeutschen Sprache groß geworden.
Nach der Ausbildung zur Großhandelskauffrau und Heirat Umzug nach Hamburg und später in den Kreis Pinneberg.Lebt und arbeitet in Uetersen.Schreibt Lyrik und Prosa in platt- und hochdeutsch.Gründungsmitglied der plattdeutschen Musikgruppe „Liekedeler“, für die sie einen großen Teil der Liedertexte geschrieben hat.Mitglied im „Schrieverkrink Weser-Ems“ sowie im „Verband Schriftsteller in Schleswig-Holstein“.Vorstandsmitglied in der „Quickborn-Vereinigung“, Hamburg
Mitglied in der Autoren-Vereinigung „PRosarium“ Uetersen, sowie des Pinneberger Autoren-Treffs. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. auch im Magazin "Schleswig-Holstein" und im "Diesel". Lesungen in Hamburg und Schleswig-Holstein.
Außerdem 10 CDs als Sängerin und Texterin mit der plattdeutschen Musikgruppe "Liekedeler".

 

Helga Schneider

Helga Schneider

Helga Schneider, wohnhaft in Kaiserslautern, verheiratet mit einem Vorderpfälzer, zwei erwachsene Kinder, sechs Enkelkinder. Jahrzehntelang Lehrerin. Weil „mer halt mit unserer Sprooch neeher ans Lewe un die Mensche drankummt“, schreibt sie Geschichten und Gedichte vorwiegend in  ihrer nordwestpfälzischen Mundart. Bislang zwei Bücher: „Glaswelte“ und „Reitschulrääs“ (letzteres auch als Hörbuch).
Helga Schneider ist mehrfache Preisträgerin in Bockenheim, Dannstadt, Wallhalben und beim SR, hat für die mundartliche Übertragung von Kleists „Der zerbrochene Krug“ den Sonderpreis des SWR und der Stadt Frankenthal erhalten, danach den Theaterpreis der Stadt Frankenthal für „Schneckedänz un Ochsetappe“. Für die Gruppe Weibsbilder im Chawweruschtheater Herxheim  hat sie „Bernarda Albas Haus“ von Garcia Lorca ins Pfälzische übertragen und in Zusammenarbeit mit dieser Gruppe das Theaterstück „Maiglöckelbowle“ entwickelt.

 

Bernadette Lerjen-Sarba

Bernadette Lerjen-Sarba

1942 geboren und aufgewachsen in Visp, Kt. Wallis, Schweiz, Ausbildung zur Kindergärtnerin in Ingenbohl, SZ. Vier Jahre als Kindergärtnerin tätig in Visp, VS.
1966 Heirat mit Johann-Josef Lerjen. Seit 1973 wohnhaft in Zizers, GR.
Mutter von zwei Söhnen und zwei Töchtern, Verwitwet seit 1999, sieben Enkelkinder

Als Oberwalliserin in der Fremde hat sie ihren Dialekt neu entdeckt. Höchstalemannisch!
"Die Kurzform liegt mir".
Einzelne Texte erschienen in Zeitschriften und Anthologien oder wurden via Radio bekannt gemacht. Einladungen zu Lesungen und zur Teilnahme an Internationalen Mundart-Schreibwerkstätten folgten.  Der Musiker Heinz Holliger hat unter dem Titel "Gränzä" zehn Texte vertont. Knut Remond hat einen einzelnen Text in seine Ton- und Geräuschwelt hineingenommen.

Zahlreiche eigene Bücher
Beiträge im Buch "Männergeschichten", 2007, Rotten Verlag,
und im Buch "Hag um Hag, ein Requiem", 2010, Bilgerverlag
Förderpreis der Martin-Peter Enderlin-Stiftung 1998
Bündner Literaturpreis der Milly-Enderlin-Stiftung 2003

 

Sven-Erik Sonntag

Sven-Erik Sonntag

„Aus em Hirnkäschtle" plaudern, heißt bei Sven Erik Sonntag, den Alltag mit all seinen Untiefen in charmantem schwäbisch zu präsentieren und mit dem Finger in der Wunde zu bohren. Treffsicher entlarvend in mundgerechte Häppchen verpackt, holt er mit seinem ganz eigenen, manchmal bitterbösen Humor all das aus seinem Hirnkäschtle hervor, was wir immer schon geahnt, aber uns nie zu wissen getraut haben.
Ääba dromm nimmt er sein Publikum auf eine Stimmungsberg- und Talfahrt mit, bei der es von extrem schnellem schwäbischem Hagelschauer über bissige Wortspielereien zu nachdenklichen Passagen gleitet. Witzig, jedoch ohne Derbheit beschreibt er sich und seine Landsleute mit allen Marotten und Eigenarten. Im Südkurier war dann auch zu lesen: »Eine Stunde lang Sven-Erik Sonntag - und die Tränendrüsen sind wieder einmal richtig durchgeputzt.«
Wer es auch mal »hinterschefür« mag, der kommt bei Sonntag ebenso auf seine Kosten und kann manch amüsanten Wortverdreher, manche unerwartete Pointe als Denkproviant mit Nachhause nehmen.

 

Astrid Marte

Astrid Marte

wohnt in Satteins, Vorarlberg/A

Literatur:
Lyrik und Kurzprosa in Schriftsprache und alemannischer Mundart

Mitglied:
Literatur Vorarlberg
Vorarlberger Mundartautoren
Literaturkreis Klopfzeichen
Internationales Dialektinstitut

Veröffentlichungen:
Dokumentation anlässlich des Literaturwettbewerbes Klopfzeichen
Heft V7 des Vlbg Autorenverbandes
Heft und CD der Nenzinger Mundartreihe
Anthologie (Der Walgau brennt)
Morgenstean, Zeitschrift der ÖDA

Einladungen: 
Diverse Lesungen und literar. Workshops in Vlbg
Internationale Schreibwerkstatt in Bludesch
Lesungen und Rundfunkaufnahmen im ORF Vorarlberg
Schreibwerkstatt in Bockenheim Deutschland

Ulrike Vogel

Ulrike Vogel

Ulrike Vogel  lebt  in Waldbronn bei Karlsruhe, im Badischen.  Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder und arbeitet als Lehrerin an einer Ganztageswerk-realschule.

Seit ca. 8 Jahren schreibt sie regelmäßig Satiren für die Badischen Neuesten Nachrichten, die sie als Grundlage für ihre Mundartgeschichten benutzt und ins Badische „übersetzt“.  So entstehen pointierte Texte über den Alltag und seine oft skurrilen Ereignisse, überspitzt und nicht selten gepaart mit einem guten Schuss Selbstironie. Ob Prosa oder Lyrik, beide eignen sich, die hintersinnigen Betrachtungen des täglichen Lebens auszudrücken.

Ulrike Vogel ist mehrfach ausgezeichnete Mundartpreisträgerin und hat inzwischen drei Bücher veröffentlicht:
„Mir spare beim Schwätze“  hieß der erste Mundartband, dann folgte „‘S schwache Gschlecht“.  „Die Petersilienschnur“ eine Sammlung der hochdeutschen Satiren veröffentlichte sie 2013, alle drei Bände sind erschienen im Info Verlag Karlsruhe. 

Anneliese Thürwächter

Anneliese Thürwächter

Geboren in Billigheim bei Landau. Frau Thürwächter hat dort viele Jahre an der Klingbachschule gearbeitet und ist mit Ihrer Familie sesshaft geworden.
Ausbildung zur Allround-Lehrerin an der Pädagogischen Akademie in Kaiserslautern, anschließend zwei Jahre in Insheim, danach in Saalstadt auf der Hunsrücker Höhe.
In ihrem Elternhaus wurde unverfälschte Mundart gesprochen – und zwar ausschließlich.

Mundartdichtung hat Anneliese Thürwächter stets mit Vorliebe gelesen, vom Bellemer Heiner über Ludwig Hartmann bis zu Fritz Reuther oder Gerhard Hauptmann.

Ihr erstets selbstverfasstes Gedicht erhielt bei einem Preisausschreiben von „Sonntag Aktuell“, Beilage zur „Rheinpfalz“, den 2. Preis, das zweite Gedicht wurde in Bockenheim mit dem Dr. Wilhelm-Dautermann-Preis für unverfälschte Mundart ausgezeichnet. Danach zweimal einen ersten Preis, einmal den Publikumspreis, ebenfalls in Bockenheim.

Inzwischen nimmt Frau Thürwächter regelmäßig an der Goethepark-Plauderei „Unsterbliche Mundart“ in Laudau teil, danach gibt es Lesungen, jährliche Veröffentlichungen im Jahrbuch Südliche Weinstraße u.a.

Von 1995 bis 2012 war sie Jurymitglied beim Mundartwettbewerb Dannstadt-Schauernheim.

Ihr im Selbstverlag erschienenes Mundartbuch trägt den Titel „Dichtung un Wohret“ (Analog zu Goethes Dichtung und Wahrheit) Gereimtes und Ungereimtes in Pfälzer Mundart. Die Illustrationen stammen von Paul Münch.

Manfred Kupp

Manfred Kupp

Anfang 80er Jahre Mitglied in der Deutschrock-Band „Kielerbucht“ mit ersten Eigenkompositionen und Texten.

Von 1988 - 2012 Gründungsmitglied und Veranstalter des Int. Folk Festivals / Hunsrück Highland Games in Sohren / Hunsrück mit Schwerpunkt nordische Folk-Musik (Irland, England, Schottland, Schweden) und Mittelalter.

1990-1999 Mundartgruppe „Mouldahaaf“ .„Mouldahaaf heißt im Hunsrück Maulwurf oder Maulwurfshügel, eine ähnliche Bezeichnung dafür gibt es nur noch in Friesland: Molterhoop

Manfred Kupp hat in seinen Texten in vielen Themen herumgewühlt und aufgewühlt und Neues ausgegraben, daher der Bezug zu Maulwurf.Eigenkompositionen in moselfränkischer Mundart und in Deutsch, Vertonungen von Gedichten von Peter Josef Rottmann (19. Jh.).

Mouldahaaf hatte über 100 Auftritte, auch Fernsehen und Radio, Auftritte und Interviews beim Süddeutschen Rundfunk, Saarländischen Rundfunk, Radio Luxembourg, BBC, SWR.

Cassette „Mer mache alles Platt“ und CD „Glut unn Fouer“.

Ab dem Jahr 2000: Auftritte mit der Theatergruppe von Gehlweiler („Schabbach“, Drehort von Heimat), Vertonung des Mundart-Gedichtes „Die Jungfrau von Koppenstein“ von Peter Josef Rottmann (19. Jh.), davon mehrere Aufführungen als Musik-Theater-Stück , u.a. Freilichtbühne Schloss Gemünden / Hunsrück.

Seit Sommer 2013 wohnt Manfred Kupp in Caan / Westerwald in der Nähe von Koblenz.

Zu seinen Mundart-Texten und Gedichten:

Ernste und heitere Texte, aus dem Leben gegriffen, oft aus dem direkten Umfeld. Auch Mundart-Gedichte mit experimentellen Wortspielereien. Manfred Kupp spielt Piano, Mundharmonika, Perkussion (und gelegentlich Geige)